Wir konzipieren, entwickeln und unterstützen massgeschneiderte Geschäftsanwendungen mit Microsoft Power Apps und ersetzen Tabellenkalkulationen, Papier und voneinander getrennte Tools durch Anwendungen, die zur Arbeitsweise Ihrer Teams passen.
Ob Sie ein einzelnes internes Werkzeug oder eine vernetzte Gruppe von Anwendungen über mehrere Abteilungen hinweg benötigen: Wir übernehmen Design, Daten, Logik, Sicherheit, Integration und den laufenden Betrieb.
Low-Code
Dataverse
Governance
Power Apps ist die Low-Code-Anwendungsplattform von Microsoft. Sie ermöglicht es Organisationen, Geschäftsanwendungen zu erstellen, die sich in die bereits genutzten Systeme integrieren, statt von Grund auf neue Software zu kaufen oder zu bauen.
Der Begriff „Low-Code" führt bei IT-Verantwortlichen oft zu Skepsis. Zu Recht, wenn damit gemeint ist, dass Fachabteilungen unkontrolliert Anwendungen bauen. So setzen wir Power Apps nicht ein.
Wir nutzen die Plattform, um Anwendungen schneller und mit weniger Code zu liefern, während Architektur, Datenmodell, Sicherheit und Governance genauso ernst genommen werden wie bei jeder anderen Unternehmensanwendung.
Das Ergebnis ist eine Anwendung, die in Wochen statt Quartalen live ist, aber weiterhin wartbar, erweiterbar und auditierbar bleibt.
Dataverse
Datenmodell, Rollen und Geschäftslogik an einer Stelle
Power Automate
Prozesse, Genehmigungen und Benachrichtigungen
Power BI
Auswertungen auf denselben Daten
Dynamics 365 & ERP
Anbindung an bestehende Unternehmenssysteme
Die meisten Anfragen beginnen nicht mit dem Wunsch nach einer App, sondern mit einem Prozess, der nicht mehr zu bewältigen ist.
Eine Excel-Datei ist zum zentralen Werkzeug geworden, mit mehreren Versionen, manuellen Zusammenführungen und niemandem, der wirklich weiss, welche Datei aktuell ist.
Dieselbe Information wird in zwei oder drei Systemen erfasst, weil keine Verbindung besteht. Jede Eingabe ist eine Fehlerquelle und kostet Zeit.
Formulare, Prüfprotokolle und Unterschriften auf Papier, die niemand auswerten kann und die bei einer Prüfung mühsam zusammengesucht werden müssen.
Der Status eines Auftrags oder Projekts lässt sich nur durch Nachfragen bei einzelnen Personen ermitteln, nicht durch einen Blick in ein System.
Die Paketlösung erzwingt Arbeitsabläufe, die nicht zur Organisation passen. Die Belegschaft arbeitet daran vorbei, statt damit.
Kleine Anpassungen bleiben Monate in der Warteschlange, weil die IT-Abteilung mit grösseren Projekten ausgelastet ist.
Keines dieser Probleme steht in einer Gewinn- und Verlustrechnung. Zusammen binden sie jedoch jede Woche Stunden, die für wertschöpfende Arbeit fehlen, und genau dort entsteht der eigentliche Nutzen einer Anwendung.
Wir bauen keine generischen Vorlagen. Jede Anwendung entsteht aus einem konkreten Prozess, den wir vorher gemeinsam mit Ihnen durchgehen.
Problem: Prüfungen werden auf Papier festgehalten und später abgetippt. Lösung: Eine mobile App erfasst direkt vor Ort, mit Fotos, Unterschrift und sofortiger Weiterleitung.
Problem: Statusinformationen liegen in mehreren Tabellen und E-Mails. Lösung: Eine zentrale Anwendung mit Statusübersicht, Fristen und Verantwortlichkeiten.
Problem: Qualifikationen und Verfügbarkeiten sind nirgends verlässlich hinterlegt. Lösung: Ein Register mit Zertifikaten, Ablaufdaten und Einsatzplanung.
Problem: Freigaben laufen per E-Mail und bleiben unbeantwortet liegen. Lösung: Geführte Freigaben mit Fristen, Eskalation und vollständigem Verlauf.
Problem: Bestände und Bewegungen werden manuell nachgeführt. Lösung: Barcodegestützte Erfassung, die den Bestand in Echtzeit aktuell hält.
Problem: Anfragen von aussen werden per Telefon und E-Mail eingesammelt. Lösung: Ein Portal mit Statusauskunft, Dokumenten und Self-Service.
Power Apps bietet zwei grundlegend unterschiedliche Ansätze. Die Wahl entscheidet über Bedienkomfort, Wartbarkeit und Erweiterbarkeit, und sie lässt sich später nur mit Aufwand korrigieren.
Sie gestalten jede Oberfläche frei, Element für Element. Das gibt vollständige Kontrolle über Layout und Ablauf.
Am besten geeignet für
Sie beschreiben Daten und Beziehungen, und die Plattform erzeugt die Oberfläche. Das Datenmodell steht im Mittelpunkt.
Am besten geeignet für
In der Praxis benötigen viele Teams beides: eine Anwendung, die auf dem Tablet im Lager und am Schreibtisch im Büro gleichermassen funktioniert. Wir berücksichtigen das von Beginn an im Layout, statt es nachträglich zu erzwingen.
Wir empfehlen Model-driven, wenn Datenbeziehungen und Governance im Vordergrund stehen, und Canvas, wenn Führung durch den Ablauf und Bedienkomfort entscheidend sind.
Häufig ist die Antwort eine Kombination: ein belastbares Dataverse-Modell mit einer Model-driven App für die Verwaltung und einer Canvas-App für die mobile Ausführung.
Eine Anwendung ist erst dann fertig, wenn sie auch nach zwei Jahren noch gewartet, erweitert und geprüft werden kann.
Tabellen, Beziehungen und Geschäftsregeln, die zur realen Welt passen.
Jede Person sieht genau den Datensatz, den sie sehen darf.
Erfassung auch dort, wo kein Netz ist, mit Abgleich beim Wiederverbinden.
Benachrichtigungen, Genehmigungen und Folgeaufgaben ohne manuellen Eingriff.
Verbindung zu ERP, Dynamics 365, SharePoint und weiteren Systemen.
Berichte, Zertifikate und Prüfprotokolle, automatisch befüllt.
Schnelles Auffinden von Datensätzen auch bei grossen Beständen.
Nachvollziehbar, wer wann was geändert hat.
Die meisten gescheiterten Anwendungsprojekte scheitern nicht an der Oberfläche, sondern an der Datenarchitektur darunter.
Die bevorzugte Wahl für neue Anwendungen: strukturierte Daten, Beziehungen, Rollen und Geschäftslogik in einer konsistenten Umgebung.
Anbindung an SQL Server, SharePoint, Dynamics 365 oder ERP über Standard-Konnektoren oder eine eigene API-Schicht.
Wenn ein Konnektor fehlt oder eine Fachlogik gekapselt werden muss, bauen wir eine schlanke API-Schicht in Azure.
Wir legen vor dem Bau fest, welche Daten in Dataverse gehören und welche im Quellsystem bleiben. Diese Entscheidung bestimmt später massgeblich Wartungsaufwand und Performance.
Die Anwendung ist die Oberfläche, die Automatisierung erledigt die Arbeit dahinter. Erst im Zusammenspiel entsteht ein durchgängiger Prozess.
Eine Prüfung wird vor Ort erfasst, anschliessend automatisch weitergeleitet und dokumentiert, ohne dass jemand eine E-Mail schreiben muss.
Ein Techniker erfasst die Prüfung in der Canvas-App, inklusive Fotos und Unterschrift.
Power Automate erzeugt das Prüfprotokoll als PDF und legt es am richtigen Datensatz ab.
Die Freigabe geht an die zuständige Person, mit Frist und Erinnerung.
Nach der Freigabe aktualisiert der Ablauf den Status und informiert den Auftraggeber.
Der Unterschied: aus vier manuellen Schritten mit Wartezeit wird ein Ablauf, der in Minuten abgeschlossen ist und einen vollständigen Nachweis hinterlässt.
Wir vermeiden es, Geschäftslogik und Automatisierung in dieselbe Schicht zu legen. Die App sammelt und zeigt Daten, der Ablauf entscheidet und verteilt sie.
Diese Trennung macht beide Teile einzeln testbar und reduziert den Aufwand bei späteren Änderungen erheblich.
Power Apps
Erfassung, Sicht und Interaktion
Power Automate
Logik, Freigabe und Benachrichtigung
Dataverse
Daten, Rollen und Historie
Power BI
Auswertung der erhobenen Daten
Sicherheit lässt sich nicht nachträglich aufsetzen. Sie wird im Datenmodell, in den Rollen und in der Umgebungsstrategie entschieden.
Zugriff auf Ebene von Datensätzen, nicht nur von Tabellen. Die Rechte folgen der Organisation, nicht dem Zufall der Einrichtung.
Getrennte Umgebungen für Entwicklung, Test und Produktion, damit Änderungen nicht direkt die laufende Anwendung betreffen.
Anmeldung über das bestehende Verzeichnis, mit Mehrfaktorprüfung und zentraler Verwaltung der Konten.
Verarbeitung nach DSGVO, mit dokumentierten Zwecken und Aufbewahrungsfristen für personenbezogene Daten.
Protokollierung von Änderungen und Zugriffen, damit sich jede Entscheidung nachvollziehen lässt.
Bewusster Umgang mit API-Aufrufen und Speicher, bevor sie zum Engpass werden.
Diese Beispiele stammen aus realen Projekten. Sie zeigen, wo Power Apps typischerweise den grössten Unterschied macht.
Schichtübergaben, Störungsmeldungen, Maschinenprüfungen und Qualitätskontrollen, direkt am Arbeitsplatz erfasst.
Wareneingang, Kommissionierung, Inventur und Versand, mit Barcode-Erfassung statt Papierlisten.
Onboarding-Checklisten, Abwesenheiten, Qualifikationsmatrix und Beurteilungsgespräche.
Angebotsprozesse, Rechnungsprüfung, Spesenabrechnung und Vertragsverwaltung.
Einsatzplanung, Wartungsprotokolle, Ersatzteile und Rückmeldung an den Kunden.
Audits, Abweichungen, Korrekturmassnahmen und Nachweise für Zertifizierungen.
Die Liste ist nicht abschliessend. Wenn ein Prozess heute in einer Tabelle, auf Papier oder in E-Mails läuft, lohnt sich ein Blick darauf.
Acht Schritte von der ersten Analyse bis zum laufenden Betrieb. Jeder Schritt endet mit einem Ergebnis, das Sie prüfen können.
Wir sehen uns den heutigen Ablauf an, mit den Menschen, die ihn ausführen.
Festlegung, was zur ersten Version gehört und was bewusst später kommt.
Tabellen, Beziehungen und Regeln in Dataverse, bevor eine Oberfläche entsteht.
Ein klickbarer Entwurf der wichtigsten Bildschirme zur frühen Abstimmung.
Umsetzung in kurzen Zyklen, mit Zwischenständen, die Sie testen können.
Fachliche Tests mit echten Fällen, nicht nur technische Prüfungen.
Migration bestehender Daten, Schulung der Nutzer und Start in Produktion.
Support, Fehlerbehebung und schrittweise Erweiterung nach dem Start.
Ein typisches Projekt bis zur ersten produktiven Version dauert bei uns vier bis zehn Wochen, je nach Umfang der Datenmigration und der Zahl der angebundenen Systeme. Wir nennen eine realistische Einschätzung, statt eine optimistische Zusage zu machen.
Der Nutzen liegt selten im Werkzeug selbst, sondern in dem, was durch seine Einführung möglich wird.
Kein doppeltes Eingeben, kein Suchen nach der richtigen Datei, kein manuelles Zusammenführen von Listen.
Prüfregeln greifen bei der Eingabe. Was einmal richtig erfasst wurde, bleibt richtig.
Wo etwas steht, ist auf einen Blick sichtbar, statt drei Anrufe zu benötigen.
Ein Prozess, der bei doppeltem Volumen zusammenbricht, wird durch eine Anwendung tragfähig.
Bei einer Prüfung oder einem Audit liegt der Verlauf vor, statt rekonstruiert werden zu müssen.
Eine Anwendung, die zur Arbeitsweise passt, wird genutzt. Eine, die dagegen arbeitet, wird umgangen.
Wir bauen keine Anwendung, deren Nutzen sich nicht begründen lässt.
Wir ersetzen kein funktionierendes System ohne zwingenden Grund.
Wir versprechen keine Termine, die wir nicht halten können.
Wir liefern keine Anwendung ohne Dokumentation und Übergabe.
Power Apps ist nicht immer die richtige Antwort. Diese Einordnung hilft, die Entscheidung bewusst zu treffen.
Excel ist für Analyse und Einzelarbeit hervorragend, aber kein Mehrbenutzersystem. Sobald mehrere Personen gleichzeitig erfassen, Freigaben nötig sind oder ein Verlauf entstehen soll, stösst es an Grenzen. Power Apps übernimmt genau diese Fälle, ohne die Vertrautheit der Tabellenansicht aufzugeben.
Standardsoftware lohnt sich, wenn der Prozess branchenüblich ist. Passt er nicht, entstehen Umgehungslösungen. Power Apps eignet sich für die Prozesse, die Ihr Unternehmen von anderen unterscheiden, und lässt sich mit Standardsoftware kombinieren statt sie zu ersetzen.
Eine vollständig programmierte Anwendung bietet maximale Freiheit, kostet aber auch mehr Zeit und laufende Wartung. Power Apps ist deutlich schneller am Start und wird von Microsoft weiterentwickelt. Wo die Plattform an Grenzen stösst, kombinieren wir sie mit eigener Programmierung.
Es geht nicht um „Low-Code gegen Programmierung", sondern um Geschwindigkeit gegen Kontrolle. Für die meisten internen Geschäftsprozesse überwiegt der Nutzen einer schnellen, wartbaren Plattformlösung. Für spezialisierte Anforderungen bleibt individuelle Entwicklung die bessere Wahl.
Pauschale Preise wären hier nicht seriös. Diese Faktoren bestimmen den Aufwand am stärksten.
Datenmigration
Bestehende Bestände bereinigen und übernehmen
Zahl der Integrationen
Jede Anbindung bringt eigene Anforderungen
Berechtigungskonzept
Feine Rollen kosten mehr Aufwand als einfache
Mobile und Offline
Zusätzliche Anforderungen an Layout und Sync
Zahl der Nutzer
Bestimmt Lizenzmodell und Testaufwand
In vielen Fällen sind Power Apps-Lizenzen bereits über Microsoft 365 enthalten. Für Anwendungen mit Dataverse und grösseren Datenmengen ist eine Power Apps Premium-Lizenz pro Nutzer nötig. Wir klären das vor dem Angebot, damit die Lizenzkosten nicht überraschen.
Vor dem Start führen wir einen kurzen Assessment durch. In den meisten Fällen lässt sich danach ein belastbarer Festpreis für die erste Version nennen, statt mit Stundensätzen zu arbeiten.
Nach dem Start fallen Support, Überwachung und kleinere Anpassungen an. Wir bieten dafür feste Pakete, damit diese Kosten planbar bleiben.
Support und Wartung ansehenFragen, die uns in Erstgesprächen am häufigsten gestellt werden.
Erzählen Sie uns, welcher Prozess heute zu viel Zeit kostet, in welchen Systemen die Daten liegen und wer damit arbeiten wird. Mit diesen Informationen können wir einschätzen, ob Power Apps passt und was ein sinnvoller erster Schritt wäre.
Das erste Gespräch dient der Orientierung, nicht dem Verkauf. Wenn wir der Meinung sind, dass eine andere Lösung besser passt, sagen wir das.