Microsoft Power Automate

Workflow- Automatisierung

Wir automatisieren die Prozesse, die Ihre Mitarbeitenden täglich Zeit kosten: Freigaben, Datentransfers, Benachrichtigungen und wiederkehrende Aufgaben. Zuverlässig, überwacht und nachvollziehbar.

Von einem einzelnen Ablauf bis zu einer vernetzten Prozesslandschaft über mehrere Systeme hinweg.

Prozesse & Freigaben Systemintegration Überwachung Governance
Grundlagen

Was Microsoft Power Automate leistet

Power Automate verbindet Systeme und führt Aufgaben aus, ohne dass jemand sie ausführt. Der Nutzen entsteht nicht durch den Ablauf allein, sondern durch den Prozess, den er ersetzt.

Abläufe statt Handarbeit

Ein Ablauf startet durch ein Ereignis: ein Formular wird abgeschickt, eine Datei erscheint, ein Datensatz ändert sich. Danach führt er Schritte aus, die vorher jemand von Hand gemacht hat.

Entscheidend ist die Auswahl: Nicht jede Aufgabe lohnt sich zu automatisieren. Wir prüfen, wo der Aufwand in einem sinnvollen Verhältnis zum Nutzen steht und wo eine bessere Prozessgestaltung mehr bringt als Automatisierung.

Im Ökosystem

  • Power Apps

    Anwendungen lösen Abläufe aus und zeigen Ergebnisse

  • Dataverse

    Daten und Status, auf die Abläufe zugreifen

  • Power BI

    Auswertung der automatisierten Vorgänge

  • Microsoft 365

    Outlook, Teams, SharePoint und Genehmigungen

Ausgelöste Abläufe

Starten durch ein Ereignis und reagieren sofort.

Zeitgesteuerte Abläufe

Laufen zu festen Zeiten, etwa für Berichte und Prüfungen.

Desktop-Automatisierung

Für Systeme ohne Schnittstelle, die trotzdem bedient werden müssen.

Ausgangslage

Wo Prozesse Zeit kosten

Diese Muster begegnen uns in fast jedem Projekt. Sie sind selten spektakulär, kosten aber jede Woche Stunden.

Freigaben per E-Mail

Anfragen verschwinden im Postfach, Erinnerungen werden manuell verschickt, und niemand weiss, wie viele Vorgänge gerade offen sind.

Manuelle Datenübertragung

Jemand exportiert wöchentlich eine Datei und importiert sie in ein anderes System. Bei Krankheit oder Urlaub steht der Prozess.

Fristen ohne Erinnerung

Prüfungen und Vertragsfristen werden erst bemerkt, wenn sie überschritten sind und jemand nachfragt.

Standardaufgaben von Hand

Onboarding-Checklisten, Berichtserstellung und wiederkehrende Benachrichtigungen werden jedes Mal neu zusammengestellt.

Fehler beim Abtippen

Dieselbe Zahl wird mehrfach eingegeben. Irgendwann weicht sie ab, und die Ursache ist kaum nachzuvollziehen.

Kein Überblick über den Stand

Wie viele Vorgänge laufen gerade, welche sind überfällig, wo hängt es? Diese Fragen lassen sich nicht ohne Nachfragen beantworten.

Automatisierung ersetzt kein schlechtes Design

Wenn ein Prozess unnötige Schritte hat, automatisiert man diese Schritte mit. Wir sehen uns den Ablauf deshalb vor der Umsetzung an und vereinfachen, wo es sinnvoll ist. Erst dann lohnt sich die Automatisierung wirklich.

Leistungen

Was wir automatisieren

Von der einzelnen Freigabe bis zur durchgängigen Prozesskette über mehrere Systeme.

Freigabe- und Genehmigungsprozesse

Geführte Freigaben mit Vertretungsregelung, Fristen, Eskalation und vollständigem Verlauf. Niemand muss mehr nachfragen, wo ein Vorgang liegt.

System-zu-System-Übertragung

Daten zwischen ERP, CRM, SharePoint und Fachanwendungen übertragen, mit Prüfung, Fehlerbehandlung und Wiederholung bei Ausfällen.

Dokumentenerzeugung

Verträge, Angebote, Zertifikate und Protokolle automatisch aus Vorlagen befüllen und am richtigen Ort ablegen.

Benachrichtigungen und Erinnerungen

Fristen, Prüfintervalle und Vertragsabläufe überwachen und die zuständige Person rechtzeitig informieren, statt danach.

Onboarding und Offboarding

Konten, Zugriffe, Ausstattung und Checklisten in der richtigen Reihenfolge, mit Nachweis für jede Aufgabe.

Alt-Systeme ohne Schnittstelle

Wenn ein System keine API hat, automatisieren wir die Bedienung kontrolliert, statt sie dauerhaft manuell auszuführen. Das ist die letzte Option, nicht die erste.

Anwendungsfälle

Typische Automatisierungen

Diese Abläufe setzen wir regelmässig um, jeweils angepasst an den tatsächlichen Prozess.

Rechnungseingang

Rechnungen werden erfasst, gegen Bestellungen geprüft, zur Freigabe weitergeleitet und im System verbucht, ohne manuelles Sortieren.

Personalprozesse

Urlaubsanträge, Abwesenheiten und Onboarding laufen über einen Ablauf statt über Formulare in E-Mail-Anhängen.

Bestandsauffüllung

Unterschreitet ein Artikel den Meldebestand, entsteht automatisch eine Bestellanfrage mit den richtigen Lieferantendaten.

Angebotserstellung

Anfragen aus dem Webformular landen im CRM, lösen eine Prüfung aus und erzeugen ein Angebotsdokument aus der Vorlage.

Compliance-Nachweise

Prüfungen werden terminiert, Ergebnisse erfasst und Abweichungen mit Korrekturmassnahme und Frist weiterverfolgt.

Berichtserstellung

Berichte werden zum Monatsanfang erzeugt, an die definierten Empfänger verteilt und im Archiv abgelegt.

Sicherheit

Automatisierung braucht Kontrolle

Ein Ablauf, der Daten zwischen Systemen bewegt, hat weitreichende Rechte. Ohne Governance entsteht daraus ein Risiko, das niemand mehr überblickt.

Verbindungen mit minimalen Rechten

Jeder Ablauf erhält nur die Berechtigungen, die er tatsächlich benötigt.

Lösungsbasierte Verwaltung

Abläufe werden versioniert und über Umgebungen transportiert, statt direkt in Produktion bearbeitet.

Überwachung von Ausfällen

Fehlgeschlagene Läufe fallen auf, bevor der Fachbereich sie bemerkt.

Nachvollziehbarer Verlauf

Für jeden Vorgang ist dokumentiert, wer wann was ausgelöst hat.

Kapazität im Blick

Abläufe verbrauchen Lizenzen und Kapazität. Wir planen das mit, statt es zu übersehen.

Der Unterschied zwischen gebaut und betrieben

Viele Automatisierungen scheitern nicht beim ersten Start, sondern nach drei Monaten, wenn eine Schnittstelle sich ändert oder ein Zuständiger wechselt.

Wir bauen deshalb mit Fehlerbehandlung, Benachrichtigung und Dokumentation, und wir übergeben mit dem Wissen, das zum Weiterbetrieb nötig ist.

Lohnt sich das für einen einzelnen Ablauf?

Manchmal ja. Wenn eine Aufgabe täglich zehn Minuten kostet, sind das über 40 Stunden im Jahr. Wir rechnen das gemeinsam durch, bevor wir bauen, und sagen auch, wenn es sich nicht lohnt.

Vorgehen

Unser Vorgehen bei der Automatisierung

Von der Analyse bis zum überwachten Betrieb. Jeder Schritt liefert ein Ergebnis, auf das der nächste aufbaut.

SCHRITT 01

Prozessanalyse

Den Ablauf mit den Beteiligten durchgehen und Engpässe identifizieren.

SCHRITT 02

Vereinfachen

Unnötige Schritte entfernen, bevor sie automatisiert werden.

SCHRITT 03

Priorisieren

Der Ablauf mit dem besten Verhältnis von Aufwand zu Nutzen kommt zuerst.

SCHRITT 04

Umsetzung

Bau des Ablaufs mit Fehlerbehandlung und Testfällen.

SCHRITT 05

Test mit echten Fällen

Nicht nur der Idealfall, sondern auch Sonderfälle und Ausfälle.

SCHRITT 06

Übergabe an die Fachabteilung

Kurze Einweisung, damit das Team den Ablauf versteht und nutzt.

SCHRITT 07

Überwachung

Benachrichtigung bei Ausfällen und regelmässige Kontrolle der Läufe.

SCHRITT 08

Erweitern und Warten

Weitere Prozesse anschliessen und bestehende Abläufe aktuell halten.

Ein einzelner Ablauf ist oft in einer bis drei Wochen produktiv. Wenn mehrere Systeme beteiligt sind, planen wir entsprechend mehr Zeit ein und sagen das früh.

FAQ

Häufige Fragen

Fragen, die uns in Gesprächen über Automatisierung am häufigsten gestellt werden.

Zusammenhängende Leistungen

Automatisierung im grösseren Zusammenhang

Die meisten Automatisierungen funktionieren am besten zusammen mit einer Anwendung, die Daten liefert, und einem Bericht, der den Nutzen sichtbar macht.

Welcher Prozess kostet Sie am meisten Zeit?

Nennen Sie uns den Ablauf, der Ihr Team am häufigsten beschäftigt, die beteiligten Systeme und wer daran arbeitet. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob sich eine Automatisierung lohnt und was ein sinnvoller erster Schritt wäre.

Das erste Gespräch dient der Orientierung. Wenn wir der Meinung sind, dass eine bessere Prozessgestaltung mehr bringt als Automatisierung, sagen wir das.

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